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Systemisches Denken und Handeln

  
Unternehmen und ihre Führungskräfte sehen sich sowohl am Markt, im Wettbewerb als auch bei internen Veränderungsprozessen Situationen gegenüber, die unübersichtlich und mehrdeutig sind. Zudem ist deren Ausgang oftmals offen, kaum vorherzusehen und oftmals schlecht kalkulierbar. Entscheidungen sind entsprechend schwierig zu treffen, überdies sind sie riskant und sollen noch dazu schnell getroffen werden. 

Damit stellen sich folgende zentrale Fragen: 

Viele Management- und Beratungstechniken gehen -- immer noch - davon aus, dass eine Unternehmen nichts anderes ist als ein kompliziertes System - eine Art Sozialmaschine -, die man aus der Perspektive eines objektiven Beobachters berechnen und optimieren könne. Diese Annahme birgt Probleme in sich, indem sie unterschlägt, dass das Verhalten und die Dynamik komplexer Systeme unberechenbar verlaufen kann. Die Folge dieser Unterschlagung sind fehlschlagende Veränderungen (man spricht heute von ca. 70% gescheiterten Change Management-Projekten), Aufkommen von Zynismus und Glaubwürdigkeitsverluste des Managements. 

Zur Unterscheidung von Systemtypen:

Es braucht eine andere Art von Management. Ein solches systemisch orientierte Management fokussiert u.a. folgende Punkte:

Umgang mit Ungewissheit und Komplexität. 

Mit der Einsicht in die prinzipielle längerfristige Unvorhersagbarkeit (Offenheit) von Unternehmensentwicklungen verschärft sich das Ausgesetztsein gegenüber Ungewissheit, Unsicherheit und Nicht-Wissen. Wie kann man mit dem Spannungsfeld von Nicht-Wissen und Wissen einen Umgang finden? Indem sich die Aufmerksamkeit auf die Qualität der gegenwärtigen Kommunkationen und Entscheidungen - und deren inhärenten Zukunftbedeutung - richtet:

Jede dieser Fokussierungen enthält Aufgaben für beraterische Unterstützung. Namentlich bei der Unterstützung